NÖ Mittelschule

Beginnend mit dem Schuljahr 2009/2010 führte das Land Niederösterreich den Modellversuch „Niederösterreichische Mittelschule/NÖ Schulmodell“ durch. Die Niederösterreichische Mittelschule startete im Schuljahr 2009/10 mit 115 Klassen an 47 Hauptschulstandorten, im Schuljahr 2010/11 kamen weitere drei Standorte mit 10 Klassen dazu,  2011/12 weitere 28 Standorte. Im Schuljahr 2012/13 wurde die Niederösterreichische Mittelschule an 71 Schulstandorten eingeführt, gleichzeitig wurde die Neue Mittelschule österreichweit zur Regelschule.

Der Zugang zur Niederösterreichischen Mittelschule ist barrierefrei. Die einzige Voraussetzung für den Übertritt ist der positive Abschluss der 4. Klasse Volksschule. Es gilt der Lehrplan der Neuen Mittelschule, der sich von den fachlichen Inhalten her mit dem der AHS-Unterstufe (Realgymnasium) deckt.

Im Schulversuch wurden SchülerInnen der 5. und 6. Schulstufe nach dem AHS-Lehrplan unterrichtet und beurteilt. Nach der 6. Schulstufe konnten sich die SchülerInnen zwischen einem allgemeinbildenden Realgymnasium/ Gymnasium oder einer interessens- und berufsorientierten Mittelschule am Standort entscheiden. SchülerInnen, die eher einen unmittelbaren Einstieg in die Berufsausbildung (Berufsbildende höhere/ mittlere Schule, Berufsschule) anstrebten, wählten die interessens- und berufsorientierte Mittelschule. Hier galten die Lehrpläne der 7. und 8. Schulstufe des Realgymnasiums bzw. in Analogie zu den Bestimmungen zur 5. und 6. Schulstufe die Lehrpläne der HS. Jene SchülerInnen, die auf eine allgemeinbildende Oberstufenform abzielten, wählten das Realgymnasium/ Gymnasium. Unterrichtet wird nach dem entsprechenden Lehrplan.

Diese Informationen sind auch dem  „Modellplan Niederösterreich“ zu entnehmen.